Autogenes Training     Systemische Beratung     Gebärdensprache (DGS)
Gesprächstherapie   Kunsttherapie   Kurzzeittherapie
  Lebens  Grün

Mathilde Brandis
Heilpraktikerin für Psychotherapie (Heilpraktikergesetz)

Psychotherapie und Beratung in Regensburg                           

Psychotherapie   Beratung

Konfliktlösung

Mediation zur Konfliktlösung


Mediation ist ein Verfahren zur Vermittlung zwischen zwei oder mehr Beteiligten. Mediator/inn/en werden als allparteiliche = unparteiische dritte Instanz hinzugezogen. 




Das Ziel ist, eine konstruktive Win-Win-Situation mit einer nachhaltigen Konfliktlösung herzustellen. 

Die wesentlichen Grundprinzipien sind Vertraulichkeit, der Einbezug aller Konfliktparteien, Ergebnisoffenheit sowie die Selbstverantwortlichkeit der Mediand/inn/en. 

Die Ergebnisoffenheit im Verfahren erfordert, dass die Mediierenden weisungsunabhängig sind. Das Mediationsverfahren basiert in der Regel auf Freiwilligkeit. Die Konfliktparteien sind und bleiben die Expert/inn/en für ihren Konflikt und dessen Lösung. Mediator/inn/en sind verantwortlich für den Prozess; sie unterstützen und begleiten das Verfahren.

Honorar:


Anlässe - 

Die Zahnpastatube oder das offene Bürofenster?

Was ist ein Konflikt? 


Friedrich Glasl, der in seinem Band "Konfliktmanagement" eine umfassende Betrachtung unter Einbezug der Friedens- und Konfliktforschung zur Verfügung stellt, bietet aus dem Vergleich verschiedenartiger historischer Definitionen die folgende Synthese an:

"Ein sozialer Konflikt ist eine Interaktion

  • zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.),
  • wobei wenigstens ein Aktor
  • eine Differenz bzw. Unvereinbarkeit - im Denken/Vorstellen/Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen
  • mit dem anderen Aktor (anderen Aktoren) in der Art erlebt,
  • dass im Realisieren (dessen, was der Aktor denkt, fühlt und will) eine Beeinträchtigung
  • durch einen anderen Aktor (andere Aktoren) erfolge." - Glasl (2002) Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. S. 15.

Positionen zum Thema "Konflikt" als gesellschaftliches Phänomen 

Die Betrachtung von Konflikten erfolgt in verschiedenartigen gesellschaftlichen Positionen. Auf diesen als kritisch oder positivistisch klassifizierten Perspektiven basieren die Wahrnehmung der Notwendigkeit von Konfliktmanagement und mit der Inanspruchnahme von Konfliktinterventionen verbundene Gefühle (vgl. Klappenbach 2009, S. 143f.).

  • Konflikt als "pathologische" Erscheinung
  • Konflikt als Dysfunktion
  • Integrative Funktion von Konflikten
  • Konflikte als Förderer des sozialen Wandels
Konfliktarten: 
Konflikt innerhalb einer Person, Konflikt zwischen Einzelpersonen, Konflikt innerhalb einer Gruppe, Konflikt zwischen Gruppen, Konflikte zwischen Einzelpersonen und Gruppen
Konfliktinhalte:
Zielkonflikt 
Beurteilungs- und Bewertungskonflikt
Verteilungs- und Ressourcenkonflikt
Rollen- und Kompetenzkonflikt
Merkmale von Konflikten:
Konflikte sind Störungen - sie unterbrechen den normalen Handlungsablauf, sie wirken belastend und polarisieren; sie erzeugen (Lösungs-)Druck und sie können Effizienz bremsen; Konflikte fordern heraus und neigen zur Eskalation.

Ablauf einer Mediation


Vorgespräch

  • meist telefonisch
  • Rahmeninformation über Beteiligte,     Auftraggeber/inn/en etc.
  • Kostenklärung und Terminvereinbarung


Den sicheren Rahmen schaffen
  • durch Information und Organisation (genauer Ablauf, Dauer und Termine etc.)
  • Gesprächsrahmen

Konfliktdarstellung
  • Konfliktschilderung
  • Zusammenfassung
  • Themenwahl
  • Interessen und Bedürfnisse

Lösungsfindung und Memorandum
  • Brainstorming
  • Verhandlungsmoderation
  • Vereinbarung zwischen den MediandInnen und Ergebnissicherung im Memorandum

Nachgespräch

Ich bin gerne für weitere Informationen für Sie da.