Autogenes Training     Systemische Beratung     Gebärdensprache (DGS)
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Mathilde Brandis
Heilpraktikerin für Psychotherapie (Heilpraktikergesetz)

Psychotherapie und Beratung in Regensburg                           

Psychotherapie   Beratung

Autogenes Training (AT) als Therapiemethode


Seht Ihr den Mond dort stehen?

Er ist nur halb zu sehen

und doch rund und schön!

So sind wohl manche Sachen, 

die wir getrost belachen,

weil unsre Augen sie nicht sehn.

Matthias Claudius

Spannung und Entspannung

Wenn von Autogenem Training (AT) die Rede ist, fällt auf, dass immer nur von Entspannung die Rede ist. Im Lebendigen wechseln jedoch immer Spannung und Entspannung miteinander ab.

Entspannung ist immer nur im Wechselverhältnis zur Spannung zu verstehen.

Belastungen führen zu immer wieder auftretenden Spannungszuständen und oft zu Dauerspannungen mit körperlichen und seelischen Folgen.

Äußere Anforderungen werden leichter bewältigt als innere Spannungen, die aus anhaltenden Beziehungskonflikten resultieren.

Das Autogene Training steht und fällt - wie jede Psychotherapie - mit der Mitarbeit des Klienten.

Schultz sprach vom "gärtnerischen" Verhalten des Therapeuten: Er kann nur anregen -  den Anstoß zu einer Entwicklung geben. Ein solcher Anstoß ist das AT - der Erfolg hängt vom Übenden ab.

Menschen reagieren ganzheitlich - so findet das Autogene Training als Methode die Einordnung in die psychophysischen Zusammenhänge. Dies ermöglicht eine sinnvolle Anwendung des AT. 

Anwendungsbereiche des Autogenen Trainings (AT)

  • Erholung und Stressbewältigung
  • Selbstruhigstellung durch Resonanzdämpfung der Affekte
  • Selbstregulierung von vegetativen (unwillkürlichen) Körperfunktionen
  • Leistungssteigerung
  • Schmerzbewältigung
  • Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung durch formelhafte Vorsätze
  • Selbstkritik, Selbstkontrolle und Persönlichkeitsentwicklung durch Innenschau
  • Einzel- und Gruppentherapie möglich
  • Kombination mit speziellen anderen Verfahren (z. B. PMR, Hypnose, Meditation, Imagination,  Verhaltenstherapie, psychoanalytischen Verfahren, autogenes Feedback, etc.) möglich
(Quelle: Dr. med. Bernt Hoffmann, Handbuch Autogenes Training, DTV München, 19. Ausgabe 2012)